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Hausverlosung auf Mallorca
Eine Finca auf Mallorca für nur 99 € gewinnen ! Das gibt es nicht? Gibt es sehr wohl !
Hier ist die Chance eine Traumfinca sein eigen zu nennen in greifbarer Nähe gerückt. 26.499 Lose werden aufgelegt und mit etwas Glück – sind Sie schon bald Besitzer dieser 2 Millionen Finca.
Diese Art eine Immobilie einem neunen Eigentümer zu überschreiben, ist nicht ganz neu. Der Weg ist genial und denkbar einfach. Man erwirbt ein oder mehrere Lose für 99 Euro und wenn Fortuna einem hold ist, ja dann ……
Leider gibt es aber auch viele Probleme, die man nicht verkennen sollte. Die Medien können noch nicht so richtig mit dieser Vertriebsform etwas anfangen. Hinzu kommen die Makler, die in den Hausverlosungen eine unerwünschte Vermaktungsstrategie vermuten, die ihnen den Profit kürzen. Dem natürlich nicht so ist.
Dann gibt es aber leider auch Verloser, die nicht so ganz ihren Aufklärungspflichten nachkommen. Es sollte in jedem Fall „NUR“ ein Treuhänder die Gelder empfangen. Auch ein Grundbuchnachweis über die Eigentümersituation ist unbedingt erforderlich und auch ein Gutachten sollte vorhanden sein und zwar sollte es nicht älter als 1 Jahr sein. Nun gibt es Verloser, die dies nicht erfüllen. Das Gutachten ist aber für einen Losinteressenten schon sehr wichtig, denn daraus resultiert der Verlosungswert und der sollte nicht den Betrag von:
Gutachtensumme + 30% Kosten und Gebühren übersteigen. Damit wird verhindert, dass ein Hauseigentümer einen unrealistischen Wert der Immobilie ansetzt. Der Lospreis bei den meisten Objekten liegt zwischen 70 und 99 €. Und achten Sie unbedingt darauf, dass der Verloser eine Privatperson ist. Wenn irgendetwas passiert, hat man nur hier eine Chance Forderungen zu stellen. Bei gewerblichen Anbietern, die unter irgendwelchen nicht nachvollziehbaren Anschriften zu erreichen sind, wird es wohl schwierig einen Anspruch durchzusetzen. Es ist völlig egal, ob es eine GmbH oder eine Limited ist. Sollte ein Loskäufer einen Rückzahlungsanspruch z. B. wegen Abbruch der Verlosung oder sonst einen berechtigten Forderungsanspruch haben, dann haften bekanntlich diese Geschäftsformen immer nur in einem sehr geringen Rahmen.
Aber mittlerweile trennt sich die Spreu vom Weizen bei den Verlosern. Es nützt aber auch nichts, wenn man als Verloser mit solch vollmundigen Propagandasprüchen auftritt, wenn man selbst nicht danach handelt. Zitat aus einem Pressebericht:
„Nachdem so mancher "möchte-gerne-Verloser" ganz schnell seine Verlosung abgebrochen und seine Internetseite geschlossen hat, haben die Loskäufer gelernt worauf es ankommt. Zwielichtige Machenschaften wie ominöse Rückabwicklungsgebühren, keine Losvergabe bevor alle Lose verkauft sind, leere Versprechungen von "Nebengewinnen" oder gar Lebensgrundlagen, Spenden, windige selbstgebastelte "Gütesiegel" von selbsternannten Testern und dergleichen mehr haben heute keine Chance mehr! Der Markt hat sich gelöst von seichten Versprechungen und Hinhaltetechniken. Heute zählt Kompetenz. Und das ist gut so!
Es spielt im Grunde keine Rolle, warum ein Hausverloser seine Immobilie anbietet, meistens sind es schwerwiegende oder gesundheitliche Gründe. Wichtig ist, dass die Hausverlosungen sauber und transparent angeboten werden.
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